Die gute alte Probefahrt – was es zu beachten gilt

Das beste Angebot wurde gefunden, das Fahrzeug macht von Außen einen guten Eindruck und der Preis ist genauso stimmig. Was jetzt fehlt, ist die Probefahrt. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie auf jeden Fall achten sollten. Auch wenn TÜV und HU vielleicht gerade neu gemacht wurden.

Darf es eine Werkstatt sein?

Empfehlenswert ist es, bei der Probefahrt schnell einen Boxenstopp in einer Werkstatt zu machen. Dort kann man das Fahrzeug einmal hochnehmen lassen, um den Unterboden zu kontrollieren. Der ist sehr anfällig für Schäden und Rost – an Stellen, die eigentlich nicht zu sehen sind. Außerdem lassen sich auf der Hebebühne die Bremskabel, die Bremsen und die Aufhängung überprüfen. Solche Mängel sollte man auf keinen Fall mitkaufen. Fragen Sie aber vorher den Verkäufer, ob er etwas dagegen hat, wenn Sie bei der Probefahrt in die Werkstatt fahren. Möchte er das nicht, könnte das ein Indiz für einen Mangel sein.

Immer geradeaus!

Nehmen Sie das Wunschauto bei der Probefahrt ruhig etwas härter ran. Das muss es aushalten – es soll schließlich verkehrssicher sein. Aber bitte immer so, dass der Straßenverkehr nicht gefährdet wird. Interessant ist beispielsweise, ob der Geradeauslauf des Fahrzeugs stimmig ist. Ist er das nicht, kann das an einer falschen Spureinstellung liegen. Und diese könnte wiederum falsch sein, weil das Auto mal einen Unfall hatte.

Ebenso wichtig ist das Bremsverhalten bei gerader Strecke. Wenn das Fahrzeug einen Drall beim Bremsen hat, ist das ein Zeichen für einseitigen Verschleiß oder für einen Defekt in der Bremsanlage. Der kann teuer werden.

Ansonsten gehört es natürlich dazu, die Leuchten zu testen. Abblendlicht, Aufblendlicht, Blinker, Rückscheinwerfer und möglicherweise auch Tagfahrlicht sollten einwandfrei funktionieren. Nehmen Sie am besten jemanden mit, wenn Sie die Probefahrt machen.

Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen. Ohne Gewähr.

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