Tückischer Winter – der Wertverlust kommt mit dem Streusalz

Der Winter stellt für Autofahrer eine harte Zeit dar. Nicht nur, weil die Straßenverhältnisse bescheiden sind und das Risiko von Unfällen sich deutlich erhöht. Auch die im Winter eingesetzten Chemikalien können die Karosserie angreifen und den Wert des Fahrzeugs deutlich mindern. Nicht zuletzt leiden die Gummierungen durch den Frost und der Motor kann einen höheren Verschleiß aufweisen, weil das Öl im kalten Zustand äußerst träge ist. Wir haben einige hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, um Ihnen die kalte Jahreszeit zu erleichtern.

Die Unterbodenwäsche lohnt

Streusalz hat eine tolle Eigenschaft: Es löst das Eis auf und sorgt für Straßen, die trotz Eiseskälte nicht mehr glatt sind. Das Problem daran: Das Salz verbindet sich mit dem Wasser und wird dann an die Fahrzeugkarosserie getragen, da Wasser bekanntlich zu Spritzern neigt. Die dadurch entstehenden Ablagerungen erkennt man häufig als weißen Film auf den Fahrzeugen. Sie sehen nicht nur unschön aus – tatsächlich kann der Lack durch das Salz matt und stumpf werden. Aus diesem Grund sollten Sie gerade nach langen Fahrten auf der Autobahn unbedingt eine Autowäsche durchführen. Achten Sie dabei darauf, dass die Wäsche auch den Unterboden mit einschließt.

Gummis möchten gepflegt werden

Sei es an Türen, Fenstern oder anderen Komponenten Ihres Fahrzeugs. Die Gummidichtungen können durch die Kälte an der Karosserie festfrieren. Die Folgen sind gerissene Dichtungen, die letztendlich auch spröde werden. Der Fachhandel bietet dafür verschiedene Fette und Pflegemittel, mithilfe derer sich das Gummi geschmeidig machen lässt. So haben Sie auch keine Probleme mit festgefrorenen Türen. Beachten Sie: Die Gummidichtungen sind wirklich teuer. Bei BMW bezahlt man gut und gerne 80,- Euro für eine gewöhnliche Türdichtung.

Langsam fahren, bis der Motor warm ist

Der letzte Tipp geht in Richtung Fahrverhalten. Öl hat die Eigenschaft, erst bei Betriebstemperatur gut zu schmieren. Starten Sie den Motor also bei Minusgraden, ist das Schmiermittel noch relativ träge und verteilt sich schlecht im Motor. Wer den Motor hier zu sehr belastet, riskiert einen Abriss des Schmierfilms und arge Schäden am und im Motor. Deshalb gilt: Erst wenn der Motor warm ist, dürfen Sie auf das Gas drücken. Dabei gilt wiederum: Kühlmittel ist nicht gleich Motor. Tatsächlich dauert es immer etwas länger, bis auch der Motor auf Betriebstemperatur ist. Lassen Sie sich nicht von der Kühlmitteltemperaturanzeige täuschen.

 

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